$Page Retro Synths $TargetName Retro Synths retro_synths.png *Willkommen zu Retro Synths.* Retro Synths enthält mehr als 4,000 Samples von Synthesizer-Klassikern der vergangenen drei Jahrzehnte, darunter druckvolle Minimoog-Bässe, charismatisches Acid-Quietschen der Roland TB-303 oder auch klassische "Phase Distortion"-Sounds der Casio CZ-Serie. Die 3,5 GB Samples von Retro Synths sind in einzelne Instrument-Racks eingeteilt, bei denen der Charme und Charakter des jeweiligen Originals durch umfangreiches Multisampling und intelligente Makroregler-Zuweisungen exakt reproduziert wurde. Die Instrument-Racks erlauben Editing, Layering und Zuweisungen, die weit über die Möglichkeiten der Original-Instrumente hinaus reichen. Retro Synths wurde von $Link Puremagnetik entwickelt. Weitere Packs finden Sie unter: $Link www.ableton.com/packs Divider.tif Dieser Kurs ist auch als $Link Video verfügbar. $Link Laden Sie den Retro-Synths-Demo-Song . Bis auf die Drums wurden alle Klänge im Demo mit den Presets der /Retro-Synths-Library/ erzeugt. In diesem Kurs sprechen wir jede Spur einzeln durch und erklären, wie das Set zusammengestellt wurde. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 1: Drums $TargetName Track 1: Drums Kit808.tif Die Spur *Drums* enthält alle Schlagzeug-Sounds. Die Klänge stammen vom Drum-Rack "Kit-808" aus der Standard-Library von Live. Die Sounds werden fast unverändert eingesetzt, abgesehen von einigen kleineren Anpassungen der Makroregler beim Rack selbst, sowie einem Kompressor, der der Spur hinzugefügt wurde. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 2: PitchyBlips $TargetName Track 2: PitchyBlips Die Spur *PitchyBlips* nutzt ebenfalls die Sounds von "Kit-808", jedoch auf vollkommen andere Art. Durch Hinzufügen eines Resonator-Geräts werden die normalen Drumsounds in kurze, gestimmte Stabs verwandelt. PitchyBlips.tif Für noch mehr Abwechslung wurde die Decay-Zeit der Resonanz subtil über das gesammte Arrangement hinweg automatisiert. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 3: Blips $TargetName Track 3: Blips Blips.tif Die Spur *Blips* nutzt das Retro-Synths-Preset "Sforzando", das unter Instrument-Racks im Ordner *Opus* zu finden ist. Die "Opus"-Presets basieren auf den Samples eines Moog Opus 3. Das Originalpreset des Racks wurde etwas angepasst, um dem Sustain-Makro einen größeren Wertebereich zu geben. So lässt sich der Sustain-Level der einzelnen Instrumente im Rack nun auf Null reduzieren. Zusätzlich wurde das Decay-Makro im Set automatisiert, sodass sich die Länge des Sounds im Zeitverlauf kontinuierlich ändert. Danach läuft der Synth durch einen Resonator-Effekt, um der Sequenzerlinie weitere tonale Klangfarben hinzuzufügen, sowie durch einen Simple-Delay-Effekt für tempo-synchrone Stereodelays. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 4: Stabs $TargetName Track 4: Stabs BriteStrings.tif Die Spur *Stabs* nutzt das Retro-Synths-Preset "Brite Strings", das unter Instrument-Racks im Ordner *Vintage 80s Classics* zu finden ist. Die "Vintage 80s Classics"-Presets nutzen Samples, die von einem Oberheim Matrix 6 stammen. Die Samples des Originalpresets haben den typischen Charakter eines analogen Streichersounds mit eher langsamen Attack. Um den Sound in einen Stab-Sound zu verwandeln, wurde der Startpunkt jedes Samples nach hinten auf einen Punkt verschoben, an dem das Sample bereits seine volle Lautstärke erreicht hat. Der Synth wird dann durch einen Kompressor laufen gelassen, dessen Sidechain-Signal von der Kick-Drum der Drum-Spur gespeist wird. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 5: BlipKick $TargetName Track 5: BlipKick TeeBee.tif Auf der Spur *BlipKick* kommt das Retro-Synth-Preset "Tee Bee Ultralight" zum Einsatz, das unter Instrument-Racks im Ordner *TeeBee* zu finden ist. Die "Tee Bee"-Presets wurden von der klassischen Roland TB-303 Bassline gesampelt. Zwar wird der Sound des Originalpresets unverändert übernommen, jedoch werden drei seiner Makros kontinuierlich automatisiert. Der letztendliche Sound verdankt jedoch einen Großteil seines Charakters dem Kompressor auf der Spur. Dieser wurde auf ziemlich extreme Werte gestellt, um den Dynamikumfang einzuschränken und den perkussiven Attack weiter zu verstärken. Nach dem Kompressor splittet ein Audio-Effect-Rack das ankommende Signal in drei Frequenzbänder auf, um dann auf die einzelnen Bänder mehrere subtile Effekte anzuwenden. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 6: Bass $TargetName Track 6: Bass Bass.tif Die Spur *Bass* baut auf dem Retro-Synth-Preset "CZ_ToogBass" auf, das unter Instrument-Racks im Ordner *Phazeform Vol 1* zu finden ist. Bei diesen Presets kommen Samples vom Casio CZ-1 zu Einsatz, einem Phase-Distortion-Synthesizer aus der Mitte der 80er. Das Originalpreset wurde mehrfach auf ganz subtile Weise geändert: -> Das Drive-Makro, das die Lautstärke des Saturator-Effekts bestimmt, wurde komplett runtergeregelt. -> Simplers Notch-Filter wurde aktiviert und die Filterfrequenz automatisiert. Der Filter wird zusätzlich noch vom empfangenen Noten-Velocity-Wert moduliert. Ferner wird der Bass durch einen Kompressor laufen gelassen, dessen Sidechain-Signal wiederum von der Kick-Drum der Drum-Spur angesteuert wird. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 7: Strings $TargetName Track 7: Strings Nanopad.tif Die Spur *Strings* nutzt das Retro-Synths-Preset "Nanopad", das unter *P-50 Linear* im Instrument-Racks-Ordner zu finden ist. Diese Presets sampeln den klassischen Roland D-50. Die Originalversion des Presets wurde sehr stark modifiziert: -> wie bei der "Stabs"-Spur wurde der Startpunkt jedes Samples nach hinten verschoben, wodurch sich ein sehr abrupter Attack ergibt. -> Das Makro "Chord Type" wurde deaktiviert und die Stimmung des Chord-MIDI-Effekts geändert, sodass über der empfangenen Note eine kleine Terz und eine reine Quinte hinzugefügt wird. -> Das Makro "Pan Amount" wurde runtergeregelt, was den stark ausgeprägten Stereoeffekt des Originals reduziert. -> "Filter-Cutoff" und "Resonanz" werden kontinuierlich automatisiert. Wie bei einigen der anderen Spuren wird der Synth durch einen Kompressor geschickt, der mit einem Sidechain-Signal angesteuert wird, das wieder von der Kick-Drum der Drum-Spur stammt. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Spur 8: Delay Loop $TargetName Track 8: Delay Loop Auf der Spur *Delay Loop* wird ein Live-Clip namens "80-Multipog-Synch" eingesetzt, der aus dem Ordner *Multivoice* der *Modular Patterns*-Kollektion stammt. Bei diesen Live Clips handelt es sich um gesampelte Phrasen von diversen populären Modular-Synthesizern. Der Clip wurde dann um etwas mehr als eine Oktave nach oben transponiert, einerseit um den Klang heller zu gestalten, aber auch um die Stimmung an den Rest des Arrangements anzupassen. Ferner wurde der Warp-Modus des Clips von "Tones" auf "Complex Pro" gestellt, damit der Klangcharakter des Clips nach dem Transponieren besser erhalten bleibt. Der Clip wurde dann auf gerade 16-tel Noten quantisiert und abschließend mit der Clip-Hüllkurve in der Lautstärke so bearbeitet, dass die gesamte Phrase bis auf die letzte Viertelnote stumm geschaltet wird: DelayLoop.tif $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Mehr Möglichkeiten... $TargetName Where to Go from Here? Obwohl bis auf die Drums alle Klänge im Set aus der Retro-Synths-Library stammen, wurden mache Sounds nur subtil, andere wiederum sehr drastisch an den Charakter des Beispiel-Songs angepasst. Hier einige Möglichkeiten, wie Sie Ihre ganz eigenen Versionen der Retro-Synths-Sounds erstellen: -> Probieren Sie z.B. aus, die geänderten Versionen der Presets durch die Originalversionen (oder auch durch ganz neue Presets) zu ersetzen. Lives /Hot-Swap-Schalter/ erleichtert dabei die Preset-Suche in der Library: HotSwap.tif -> Versuchen Sie aus den vorhandenen Clips der Session-Ansicht komplett neue Arrangements aufzunehmen. So können Sie aus dem gleichen Basis-Material beliebig viele Song-Variationen erzeugen. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Über Puremagnetik $TargetName About Puremagnetik Puremagnetik ist wegweisender Anbieter von Sounds im Abo-Verfahren und spezialisiert auf Content für die Ableton-Live-Plattform. Puremagnetik wurde von professionellen Sounddesignern gegründet, die seit vielen Jahren direkt mit Ableton zusammenarbeiten. $Link www.puremagnetik.com . $Comment Status: Translate $Comment Translation Status: Up-to-date