$Page CV Tools CVToolsAlbum.png *Willkommen zu CV Tools* CV Tools ist ein Pack mit Geräten für Live 10 Suite, das Tonhöhen-, Steuer-, Clock- und Trigger-Signale erzeugt und empfängt. Senden Sie Steuerspannungen (CV) zu und von Ihrem Modular-Setup, indem Sie ein geeignetes, DC-gekoppeltes Audio-Interface verwenden. Live kann als Tempo-Master fungieren oder der System-Clock Ihres Modular-Systems folgen. Das CV-Tools-Pack bietet verschiedene Möglichkeiten mit Ihrem Modular-Rig zu interagieren, dazu gehören das Pitch-Tracking inkl. hochwertigem Kalibrierungs-System, das Triggern von CV durch Live-Clips, das Automatisieren von Parametern mit dem Gerät CV Utility und das Erzeugen komplexer Muster. Divider.tif *Was benötigen Sie, um CV Tools einsetzen zu können?* Da es sich um analoge Hardware handelt, muss Ihr Audio-Interface analoge Ein- und Ausgänge haben, die DC-gekoppelte Signale unterstützen. CV Tools liefert hierfür einige Standalone-Geräte. DC-gekoppelte Audio-Interfaces ermöglichen die Ausgabe von Signalen im CV-Bereich und können als Quelle für Steuerspannungen eingesetzt werden. Nicht alle Interfaces sind jedoch DC-gekoppelt, bitte verwenden Sie deshalb eine Soundkarte, die Ihre CV-Anforderungen erfüllt. Ein CV-Signal ist eine elektrische Spannung, die zur Steuerung von Synthesizern und Sequenzern ausgelegt ist. Da Soundkarten Ein- und Ausgänge für Audiosignale bereitstellen und es sich bei Audio ebenfalls um elektrischen Strom handelt, nur in einem anderen Spannungsbereich als CV, muss beim Routen der CV-Signale von den CV Tools-Geräten besondere aufgepasst werden. Lautsprecher sind schließlich nur für den Betrieb mit Audiosignalen ausgelegt, nicht jedoch für CV-Signale geeignet. *DC-gekoppelte Ausgänge* Um CV aus Live senden zu können, müssen die analogen Ausgänge Ihres Audio-Interfaces die Ausgabe von Gleichspannung unterstützen. *+4 dB Ausgangspegel* Die maximale Ausgangsspannung muss größer als 2 V Peak sein und darf 10 V Peak nicht überschreiten. Ausgänge mit der Spezifikation +4 dB sind hierfür geeignet. Um jedoch den gesamten Bereich an MIDI-Noten abzudecken (8 Hz–12.5 kHz), wird eine Spitzenspannung von 5.6 V benötigt. *Samplingrate* Für die Kalibrierung (siehe Seite 3), ist eine Samplingrate von mindestenz 44.1 kHz erforderlich. Höhere Samplingraten können das Ergebnis der Kalibrierung bei höheren Noten verbessern. Wir empfehlen Ihnen, die höchstmögliche Samplingrate zu wählen. Nach Abschluss der Kalibrierung kann sie dann wieder reduziert werden. Divider.tif $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page CV Modulatoren $TargetName CV Devices *Modulatoren* *CV LFO* CVLFO.png Basierend auf dem in Live 10 vorhandenen LFO-Gerät kann CV LFO ein oszillierendes Modulationssignal senden. Sie können den Ausgang zu Ihrem Modularsystem direkt im Gerät einstellen oder auch zur weiteren Signalbearbeitung auf eine andere Spur routen (z.B. indem Sie das Signal durch einen Waveshaper oder Hüllkurvenfolger laufen lassen). *CV Envelope Follower* CVEnv.png Als Erweiterung des Envelope-Follower-Geräts analysiert CV Envelope Follower die Lautstärke-Änderungen eines Audioeingangssignals und nutzt diese Informationen dann zum Erzeugen ausgehender CV-Informationen. Das Gerät bietet drei Trigger-Modi, mit denen Sie z.B. externe Signale abhängig von einem Threshold-Wert gaten, Sequencer-Schritte triggern oder Drums durch empfangene Audiosignale ansteuern können. *CV Shaper* CVShaper.png Dieses Gerät fügt dem bekannten Shaper-Gerät einen CV-Ausgang hinzu, wodurch Sie ungewöhnliche Modulationen erzeugen können. Zeichnen Sie kreative Automationsformen und erzeugen einzigartige LFOs für Ihr Modular-System. Divider.tif $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page CV Instrument $TargetName Cv Instrument *Instrumente* *CV Instrument* CVInstrument.png CV Instrument empfängt MIDI und gibt CV für Pitch, Gate und Envelope aus. Neben verschiedenen Optionen für Soundformung, Modulation und Expression hat das Gerät auch ein Tool zur automatischen Kalibrierung der Tonhöhe, sodass Ihr CV gesteuertes Instrument immer richtig gestimmt ist. Die Parameter Gate und Pitch CV sind auf der linken Seite zu finden, wie auch die spezielle Calibrate-Taste, die Sie durch den gesamten Vorgang der Tonhöhen-Kalibrierung führt. *Warum überhaupt kalibrieren?* Im Gegensatz zu digitalen Signalen haben analoge Signale (oder elektrische Signale) eine unendliche Auflösung und sind nicht an eine bestimmte Bit-Tiefe oder Quantisierung gebunden. Die Spannungen, die durch modulares Equipment geleitet werden, ist jedoch nicht immer exakt gleich, sondern nur eine Annäherung. Ferner bleibt diese Spannung nie konstant, sondern schwankt immer etwas, abhängig von verschiedenen Bedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit, elektromagnetischen Störfeldern und den verwendeten analogen Schaltungen und Bauteilen. Die automatische Kalibrierungsfunktion von CV Instrument wurde so gestaltet, dass Ihre Hardware über den größtmöglichen Umfang kalibriert wird, mit einer Genauigkeit von wenigen Cent (oder sogar über den gesamten Umfang – für genauere Infos siehe Technische Anforderungen). Ihre analogen Geräte ändern sich jedoch eventuell mit der Zeit, wodurch eine Neukalibrierung nach einigen Monaten oder Jahren erforderlich sein kann. *Was kann kalibriert werden?* Der Gerätetyp, der kalibriert werden kann, ist nicht auf Oszillatoren beschränkt. Alle Geräte, die ein periodisches Signal erzeugen und dessen Frequenz sich mit CV steuern lässt, können - insofern gewünscht - kalibriert werden. So z.B. selbst-resonierende Filter oder auch Funktions- oder Hüllkurven-Generatoren mit Loop-Funktion. *Vorbereitung* Der bei der automatischen Kalibrierung verwendete Algorithmus ist recht robust, für ein optimales Ergebnis, sollten jedoch einige Dinge im Vorfeld beachtet werden: Richten Sie zuerst folgende Verbindungen zwischen Ihrer analogen Hardware und Live ein: -> Senden Sie CV von Ihrem Audio-Interface an den CV-Eingang Ihres Modular-Systems. -> Routen Sie den Audioausgang Ihres Modularsystems in Ihr Audio-Interface. Klicken Sie dann auf die "Calibrate"-Taste des Geräts und folgen den Anweisungen die im Display erscheinen. Divider.tif *Aufwärmen der Geräte vor der Kalibrierung* Wie bereits im ersten Abschnitt erwähnt, sind analoge Geräte von Umgebungsbedingungen abhängig. Am meisten trifft das für die Umgebungstemperatur zu, da Sie direkt die elektrische Leifähigkeit beeinflusst und ansteigt, sobald elektrischer Strom fließt. Geben Sie Ihrer Hardware vor der Kalibrierung 10–20 Minuten Zeit um aufzuwärmen. Wenn Sie zu früh kalibrieren, erscheint das Ergebnis zwar vorübergehend korrekt, kann jedoch im Laufe der Zeit ungenauer werden. *Einfache Wellenformen* Obwohl der Kalibrierungs-Algorithmus für fast alle Formen von periodischen Signalen ausgelegt ist, sorgen einfache Wellenformen meist für bessere Ergebnisse (z.B., ein größerer Umfang, höhere Genauigkeit, usw.). *Signalqualität* Stellen Sie sicher, dass Ihr Audiosignal einen passenden Pegel und geeignete Qualität hat. Es sollte nicht unter -36 dB liegen, jedoch auch nicht übersteuern. *Wichtig:* Verwenden Sie, während der Kalibrierung keine Modulation und berühren auch ihr analoges Equipment nicht. *Problem- und Fehler-Meldungen* Der Kalibrierungs-Vorgang wird mit einer erklärenden Fehlermeldung abgebrochen, sobald einer der folgenden Umstände auftritt: *None or insufficient Control Voltage. Check connection between Audio Interface and Oscillator. Increase Master Volume of your Audio Interface.* Der CV-Ausgangspegel bei Ihrem Audio-Interface ist zu niedrig oder funktioniert nicht. Sollte der Ausgang zu gering sein, erhöhen Sie einfach die Master-Lautstärke. Sollte das nicht helfen, stellen Sie sicher, dass die Verbindung zwischen Audio-Interface und Oszillator richtig funktioniert. *Insufficient Control Voltage. Increase Master Volume of your Audio Interface.* Der CV-Ausgangspegel bei Ihrem Audio-Interface ist zu niedrig. Erhöhen der Master-Lautstärke beseitigt das Problem. *Control Voltage too high. Limit it to ±10V* *VORSICHT:* obwohl es nicht viele Audio-Interfaces gibt, die mehr als 10 V ausgeben können, kann das Problem - wenn es auftritt - für Ihr analoges Equipment gefährlich sein. *Oscillator not (yet) stable. Let it warm up some more to avoid temperature drift. Ensure stable and sufficient supply voltage for your system.* Diese Meldung wird angezeigt, wenn die Restabilisierungsphase länger als 10 Sekunden dauert. Das kann passieren, wenn der Oszillator noch Temperatur-Schwankungen hat (in diesem Fall, geben Sie dem Oszillator mehr Zeit zum Aufwärmen). Das Problem kann jedoch auch auftreten, wenn der Oszillator sehr instabil ist (Sie können das mit Lives Tuner-Gerät prüfen). Die Instabilität kann durch ein überlastetes oder ungeeignetes Netzteil verursacht werden, was sich durch Messung mit einem Voltmeter prüfen lässt. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page CV Instruments2 $TargetName CV Instruments2 *Instrumente* *CV Triggers* CVTriggers.png Senden Sie verschiedene CV-Signalarten von MIDI-Noten in Live. CV Triggers funktioniert wie ein MIDI to CV Konverter, indem es Noten in einen MIDI-Clip aufnimmt und ein Gate, Ping oder Trigger-Signal an Ihre Hardware sendet. Mögliche Einsatzgebiete sind u.a. das Sequencing von Drums und das Triggern von Hüllkurven oder LFOs. *Rotierender Rhythmus-Generator* RRG.png Der *Rotating Rhythm Generator* enthält vier identische Rhythmus-Kanäle, deren Ausgänge “rotieren” können. Ein Trigger-Impuls wird abhängig von den Einstellungen jedes Kanal generiert. Da das Gerät reine MIDI-Informationen sendet, kann es auch ohne jegliches CV-Equipment in Live eingesetzt werden. Wenn Sie das Gerät mit externer Hardware einsetzen möchten, kombinieren Sie es mit dem CV-Triggers- oder dem External-Instrument-Gerät. Der *Division*-Regler wählt die Taktunterteilung des erzeugten Trigger-Impulses. Durch Aktivieren des Odds-Schalters können Sie auch ungerade Taktunterteilungen wählen. Der *Offset*-Regler verschiebt die schweren Zählzeiten des Trigger-Impulses, wodurch Sie auf sehr einfache Weise populäre Drum-Patterns erzeugen können. Wenn Sie z.B. Division auf 1/4 und Offset auf 8/32 stellen, entsteht ein klassisches Offbeat-Hihat-Pattern. *Swing* lässt sich wahlweise auf positive oder negative Werte einstellen. Ist *Euclid* eingeschaltet, erzeugt der Kanal euklidische Rhythmen, was eine bestimmte Anzahl Noten so gleichmäßig wie möglich auf eine definierten Pattern-Länge verteilt, was mathematisch als "größter gemeinsamer Teiler" bekannt ist. *Steps* definiert die Länge des Patterns und *Fills* bestimmt, wie viele Noten stattfinden. Mit *Logic* eingeschaltet ist es möglich, logische Gatter (Gates) einzusetzen, um Trigger-Impulse über Kanäle hinweg miteinander zu vergleichen und dadurch neue Rhythmen zu erzeugen. Sie können im Logic-Operator-Auswahlmenü eines der folgenden logischen Gatter wählen: -> *AND* gibt einen Trigger-Impuls aus, wenn sowohl der Generator (z.B. der gewählte Kanal) als auch seine Partner (die Sie im Logic-Partner-Menü wählen) positiv sind (also z.B. auch einen Trigger-Impuls ausgeben). -> *OR* gibt einen Trigger-Impuls aus, wenn entweder Generator und/oder seine Partner positiv sind. -> *XOR* gibt einen Trigger-Impuls aus, wenn entweder der Generator oder seine Partner positiv sind. -> *NOR* gibt nur dann einen Trigger-Impuls aus, wenn sowohl der Generator als auch seine Partner negativ sind. Der *Rotate* Regler ermöglicht Ihnen den Ausgang jeden Kanals auf den nächsten Kanal zu verschieben, um noch mehr Variationen zu erzeugen. Der Zielkanal wird durch Farben und Nummern im LED-Display jedes Kanals angezeigt. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page CV Utilities $TargetName CV Utilities *Utilities* *CV Utility* CVUtility.png Das Gerät ermöglicht es, drei verschiedene Modulationsquellen zusammenzumischen. Die Kanäle 1, 2 und 3 empfangen interne Modulationen, MIDI-Mapping und Automations-Quellen in Live. Kanal 3 bietet einen Audio-Schalter, mit dem es möglich wird, empfangene Audio- und CV-Signale zu verwenden. Alle Kanäle werden summiert und das resultierende Signal kann weiteren Parametern in Live zugewiesen oder an einen CV-Ausgang gesendet werden. *Value* dient als Ziel für Zuweisungen und legt den Wert des Kanals auch manuell fest. *Amount* steuert die gesamte Modulationsintensität des Kanals. *Depth* steuert die Intensität des zusammengemischten Endsignals. *Offset* versetzt das Endsignal. *Smooth* sorgt für eine Glättung am Ende des Ausgangs. Sollten mehr Eingänge benötigt werden, lassen sich mehrere Geräte auch kaskadieren, einfach indem der finale Ausgang eines Geräts in den Kanal einer weiteren Instanz CV Utility geleitet wird. *CV Clock In* CVClockIn.png CV Clock In ermöglicht es, Lives Tempo und Transport zu externen Quellen zu synchronisieren. Der linke Bereich ermöglicht Lives Clock einer von Ihrem Modular System empfangenen Clock zu folgen. Laden Sie das Gerät auf eine Spur, schließen Ihre Clock-Quelle an Ihre Soundkarte an und wählen Im Menü den geeigneten externen Eingang aus. *Threshold* legt den Wert fest, ab dem das eingehende Clock-Signal erkannt wird und *Taps* bestimmt die Auflösung der Clock. Im rechten Bereich können Sie eingehende Trigger für die Steuerung von Lives Transport verwenden. Sobald eine Trigger-Quelle an Ihre Soundkarte angeschlossen und ein geeigneter Eingang eingestellt ist, können Sie wählen, ob der Transport wechseln, starten, stoppen oder wiederaufgenommen werden soll. Wir empfehlen, Lives globale Quantisierung auf “None” zu stellen. *CV Clock Out* Mit CV Clock Out können Sie Lives Transport- und Sync-Signale an Ihr Modularsystem senden. *CV In* CV In ermöglich Ihnen Steuerungssignale von Ihrem Modularsystem an jeden beliebigen Parameter in Live zuzuweisen. Es gibt zwei Modi: *DC Mode:* dieser Modus benötigt DC-gekoppelte Eingänge. Verbinden Sie eine Modulationsquelle mit dem Eingang Ihrer Soundkarte, klicken auf die *Map* Taste und wählen Ihr Modulationsziel. Sie können die Polarität und den Umfang der Modulation mit dem *Polarity* Schalter und dem *Range* Regler bestimmen. *Pitch Mode:* dieser Modus umgeht die Notwendigkeit für einen DC-gekoppelten Eingang, indem die Tonhöheninformation in Live konvertiert wird. Starten Sie, indem Sie ein oszillierendes Modul an Ihre Soundkarte anschließen und wählen den geeigneten Eingang aus dem Auswahlmenü. Sie können Ihr Eingangssignal auf dem Scope prüfen. Falls notwendig, können Sie das modulierte Signal kalibrieren, indem Sie die Setup-Taste klicken und den angezeigten Anweisungen folgen. CV In deckt einen Bereich von 50 Hz - 5 kHz ab. Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit einfachen Wellenformen und wenn Sie einen V/Oct oder exponentialen FM-Eingang für die Modulation Ihres Oszillators verwenden. $Comment -------------------------------------------------------------------------------- $Page Credits $TargetName Credits CVToolsAlbum.png CV Tools wurde in Zusammenarbeit mit Skinnerbox geschaffen. Divider.tif Weitere Ableton-Packs finden Sie auf: $Link www.ableton.com/packs $Comment Status: Translate $Comment Translation Status: Up-to-date